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Die Preisträger 2000
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2000
in der Sparte Kabarett erhält

Urban Priol

Damit zeichnet die Jury einen Kü nstler aus, der mit intellektuellem Sprachwitz und messerscharfer Logik auf einem absurd-satirischen Streifzug das Dickicht von Politik und Alltag durchforstet und uns nach drei Soloprogrammen die Quittung serviert: „Stimmt so!“
Der Polit-Entertainer Urban Priol knallt dem deutschen Zeitgeist sein täglich aktualisiertes Kabarett mit unbändiger Spielfreude und bösen Seitenhieben voll vorân Latz: &Mac179;Stimmt so!ã


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2000
in der Sparte Chanson / Lied / Musik erhalten

Michael von der Heide

Damit zeichnet die Jury einen Künstler aus, der durch die Verbindung von französischem Chanson, deutschem Schlager und Volksmusiktradition überzeugt. Der &Mac179;eiskalte Vampã aus der Schweiz verwandelt sich in seiner Bühnenshow kokett zum Latinlover und endet nicht unter der &Mac179;30¡ã (so der Titel seiner aktuellen CD) hei§en Trockenhaube depressiver Amerikanerinnen, die ihre &Mac179;bad hair daysã pflegen. Mit seiner subtilen, selbstironischen und oft auch bissig-coolen Art hat er seinen ganz eigenen Michael-von-der-Heide-Stil kreiert.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2000
in der Sparte Kleinkunst erhält

Alf Poier

Damit zeichnet die Jury einen ö sterreichischen Künstler aus, der mit einer anarchischen, kindlich ungezügelten Phantasie ein multimediales Panoptikum des vermeintlichen Nonsens auf die Bühne bringt, in dem sich zahllose hintergründige und berührende Wahr- und Weisheiten verbergen: Ehrliche und völlig eigenständige Programme, deren höchste Kunst ihre radikale, verblüffende Natürlichkeit ist.


Den Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2000 erhält

Arnim Töpel

Damit zeichnet die Jury einen Kü nstler aus, der sich, verloren zwischen den Alt-68ern und den aggressiven Jung-Rappern, an sein Klavier rettet und von dort aus betont gelassen und mit auffallender Selbstdistanz über die Problematik seiner Generation referiert. Töpel hat den Blues. Seine musikalische Klasse und seine sprachliche Eleganz machen aus der &Mac179;Mitleidstourã dieses sanften Moralisten ein kabarettistisches Hörvergnügen für Kopf und Bauch auf höchstem Niveau.


Carl-Friedrich Krüger
Vorsitzender der Jury